
Warum Lieferzeit im Tiefbau oft entscheidender ist als der Preis
Im Tiefbau werden Projekte häufig über Monate hinweg geplant, abgestimmt und bewilligt. Dennoch zeigt die Praxis ein anderes
Im Tiefbau werden Projekte häufig über Monate hinweg geplant, abgestimmt und bewilligt. Dennoch zeigt die Praxis ein anderes Bild: Der eigentliche Baustart erfolgt oft kurzfristig – und dann muss alles schnell gehen.
Verzögerungen durch Einsprachen, Bewilligungsverfahren oder politische Prozesse führen dazu, dass zwischen Entscheid und Umsetzung oft nur wenig Zeit bleibt. Genau in diesen Momenten wird deutlich: Neben dem Preis wird die Verfügbarkeit der richtigen Komponenten entscheidend für einen reibungslosen Ablauf.
Infrastrukturprojekte im Tiefbau unterliegen komplexen Rahmenbedingungen. Obwohl die Planung oft früh beginnt, verzögert sich der Projektstart regelmässig durch externe Faktoren:
Diese Verzögerungen führen dazu, dass Projekte erst spät freigegeben werden. Sobald der Entscheid gefallen ist, muss die Umsetzung häufig innerhalb kurzer Zeit erfolgen. Zusätzlich sind viele Bauarbeiten an feste Zeitfenster gebunden, etwa durch Verkehrseinschränkungen, Nachtarbeiten oder koordinierte Eingriffe in bestehende Infrastrukturen. Diese Rahmenbedingungen erhöhen den Zeitdruck weiter.
Für Bauunternehmen bedeutet das:
Planungssicherheit nimmt ab, Zeitdruck nimmt zu.
Wenn Projekte später starten als geplant, verschiebt sich der gesamte Ablauf. Die Konsequenzen sind in der Praxis oft deutlich spürbar:
Gerade im Tiefbau wirken sich Verzögerungen besonders stark aus, da viele Arbeiten voneinander abhängig sind. Ein fehlendes Bauteil kann schnell dazu führen, dass ganze Bauabschnitte stillstehen. Insbesondere bei Positionen im kritischen Bauablauf (kritischer Pfad) wirken sich solche Verzögerungen unmittelbar auf das gesamte Projekt aus.
Das Ergebnis:
Zusätzliche Kosten, Zeitverlust und erhöhter organisatorischer Druck.
In der Planungsphase steht häufig der Preis im Vordergrund. Insbesondere bei öffentlichen Ausschreibungen im Tiefbau ist der Preis häufig ein zentrales Zuschlagskriterium. Erst nach der Vergabe verschiebt sich der Fokus stärker auf Ausführung, Termine und Verfügbarkeit. Angebote werden verglichen, Budgets optimiert und Einsparpotenziale gesucht.
In der Umsetzung verschiebt sich dieser Fokus jedoch deutlich.
Ein günstigeres Produkt bringt keinen Vorteil, wenn:
Die daraus entstehenden Verzögerungen verursachen oft deutlich höhere Kosten als mögliche Einsparungen im Einkauf.
Deshalb zeigt sich in der Praxis:
Neben dem Einkaufspreis beeinflusst vor allem ein reibungsloser Bauablauf die tatsächlichen Projektkosten.
Viele Unternehmen im Tiefbau, insbesondere grössere Organisationen und Energieversorger, reagieren auf diese Herausforderungen, indem sie ihre Beschaffungsstrategie neu ausrichten.
Im Fokus stehen Lieferanten und Systeme, die:
Ziel ist es, Risiken in der Umsetzung zu minimieren und Projekte stabil durchzuführen, auch unter unsicheren Rahmenbedingungen. Gleichzeitig müssen Systeme den relevanten Normen und Richtlinien entsprechen, beispielsweise den Anforderungen der NIN (Niederspannungs-Installationsnorm), den Vorgaben des ESTI sowie den üblichen Schutzarten wie IP- und IK-Klassifizierungen.
Auch bei Verteilkabinen zeigt sich dieser Wandel deutlich. Während früher Standardlösungen ausreichend waren, steigen heute die Anforderungen:
Besonders bei kurzfristigen Projektstarts entscheidet die Kombination aus Verfügbarkeit und Flexibilität darüber, ob eine Lösung problemlos umgesetzt werden kann.
Mit der AVK bietet ASS eine Lösung, die genau auf diese Anforderungen ausgelegt ist:
Besonders bei zeitkritischen Projekten zeigt sich der Vorteil: Die AVK lässt sich schnell konfigurieren und zuverlässig in bestehende Abläufe integrieren.
Digitale Tools spielen eine immer wichtigere Rolle in der Projektumsetzung.
Mit dem ASS Konfigurator kannst du deine Verteilkabine direkt online planen:
Das reduziert Abstimmungsaufwand und beschleunigt die Umsetzung, insbesondere bei zeitkritischen Projekten.
Ein wetterfestes Aussengehäuse zur Aufnahme und Verteilung technischer Infrastruktur.
IP55, IK10, EMV-kompatibel – je nach Anwendung.
Breiten von 800–1600 mm, Höhen ab 1400 mm – modular erweiterbar.
Je nach Hersteller – aufgrund lokaler Produktion und kurzen Lieferwegen gehört die ASS AG zu den schnellsten Anbietern am Markt.
Das kommt auf das Projekt an. Häufig verwendet werden aber: Schemafach, Klapptablar, Lüfter, Heizung, Filtersystem, Zusatzabteil, Anti-Graffiti-Beschichtung.
Ein durchdachtes, modular aufgebautes Aluminium-System – 100 % konfigurierbar, schnell lieferbar und anpassbar an deine Projektbedürfnisse.
Im Tiefbau verschiebt sich der Fokus zunehmend von der Planung hin zur Umsetzung.
Nicht der günstigste Preis entscheidet über den Projekterfolg, sondern die Fähigkeit, Lösungen rechtzeitig und passend bereitzustellen.
Wer auf flexible und schnell verfügbare Systeme setzt, reduziert Risiken, vermeidet Verzögerungen und schafft die Grundlage für eine wirtschaftlich erfolgreiche Umsetzung.

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